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Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah November 2016

Der aktuelle Bericht zur Gefährdetenhilfe Siloah kann unter folgender Schaltfläche gelesen werden:

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Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah November 20162017-01-08T20:33:28+02:00

Rumänienfahrt 2016

Seit vielen Jahren unterstützt das Missionswerk Siloah rumänische Gemeinden mit Hilfsgütern und besucht die dortigen Mitchristen in regelmäßigen Abständen.

Am Donnerstag, den 13. Oktober trafen wir uns Stunden vor dem Sonnenaufgang in Neuwied und starteten in Richtung  Osteuropa. Unsere Gruppe bestand aus 4 Schwestern und 7 Brüder aus den Gemeinden Neuwied und Paderborn. Beladen mit etwa 15t an Hilfsgütern erreichten wir zwei Stunden nach Mitternacht unser Zielland. Erstaunlicherweise gab es während der knapp 24-stündigen Fahrt weder  Staus und noch Kontrolle durch die Grenzbehörden, sodass wir deutlich früher als geplant an unserem ersten Zielort ankamen.

Nachdem  wir unseren deutschstämmigen Dolmetscher trafen, erreichten wir gemeinsam nach einer weiteren  zweistündigen Fahrt die Bergwerksstadt Petrila, wo wir ungefähr ein Drittel der Hilfsgüter zurückließen. Während die einheimischen Gemeindemitglieder den LKW entluden, besuchten wir drei Familien aus der Gemeinde und hielten jeweils halbstündige Andachten mit einer kurzen Ermutigungsbotschaft und Liedern. Der Aufenthalt in Petrila war nur von kurzer Dauer und gegen 15 Uhr machten wir uns bereits wieder auf den Weg in das nahgelegene Lupeni.

Dort quartierten wir in einem Altenheim mit einer bemerkenswerten Geschichte: Vor etwa zehn Jahren kaufte ein Bruder den fünfgeschossige und verwahrlosten Rohbau zu einem Symbolpreis von der Stadt ab, um daraus ein Zuhause für die vielen obdachlosen und hilfsbedürftigen Senioren der armen Stadt zu schaffen. So entstand durch das Wirken Gottes aus dem Schandfleck der Umgebung ein ansehnliches Altenheim, durch das viele Menschen wieder Hoffnung bekommen und die Liebe Gottes praktisch erfahren. Mittlerweile wohnen etwa 70 Senioren in dem Gebäude, dessen oberstes Geschoss momentan ausgebaut wird, sodass dort bis zu 100 Menschen ein zu Hause finden.

In dem Altenheim angekommen luden wir gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern aus dem Ort zuerst die restlichen Hilfsgüter aus. Anschließend boten wir einen Gottesdienst in dem neuen Versammlungsraum des Altenheims an, der von den Bewohnern gerne angenommen wurde.

Den Samstagmorgen nutzen wir, um vier besonders bedürftige Familien zu besuchen und mit einer kurzen Andacht zu ermutigen.

Nach dem Mittagessen verließen wir Lupeni und machten uns gegen 13 Uhr auf den Weg in den Heimatort unseres Dolmetschers. Wir blieben jedoch nicht lange in Petresti, sondern fuhren direkt weiter zu einer Witwe die regelmäßig Unterstützung von der örtlichen Gemeinde und dem Missionswerk Siloah erhält.

Die Witwe lebt in einem abgelegenen Dorf in einem kleinen Haus, das bis vor kurzem weder Fenster noch einen Stromanschluss hatte. Bis heute gibt es in dem Haus kein fließendes Wasser und auch die Stromleitungen sind nur notdürftig installiert. Zusätzlich leidet die dreifache Mutter unter gesundheitlichen Problemen und hat Schwierigkeiten mit ihren Nachbarn, die ihr auch das letzte nehmen wollen. Mit Viehzucht und Landwirtschaft versucht die Frau ihre Kinder zu ernähren und ihnen eine angemessene Bildung zu ermöglichen. Durch regelmäßige Spenden erhält die Frau jedes Jahr Brennholz. Für diese besonders hilfsbedürftige Familie hatten wir ebenfalls ein kleines Geschenk, Lieder und ein Trostwort mitgebracht.

Die Nacht verbrachten wir bei unserem Dolmetscher Br. Johann, dessen Gemeinde wir am folgenden Sonntag besuchten. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und traten unsere Rückreise an. Am Montag kamen wir gegen 15 Uhr müde von der Reise, aber dankbar für die vielen Eindrücke in Deutschland an.

Rumänienfahrt 20162017-01-07T20:34:34+02:00

Bibelschule 2016

Meine Motivation zur Bibelschule zu gehen

Durch eine Schwester bin ich auf die Bibelschule Siloah aufmerksam geworden und habe mich durch Gottes Gnade hier anmelden können. Ich war zu dem Zeitpunkt meiner Entscheidung zwar in der Kirche und habe dort auch mitwirken dürfen, aber Jesus Christus war nicht der Herr meines Lebens. Ich wollte schon seit einer Weile Gottes Kind sein, aber mich hielt immer etwas davon ab und ich konnte ihm einfach nicht mein Leben geben. Durch meine Scham vor den Menschen und meiner Unsicherheit hatte der Teufel mich sehr gut unter Kontrolle. Durch die Bibelschule habe ich mir erhofft, Gottes Geschenk irgendwann endlich annehmen zu können. Da man sich dort mit ihm und seinem Wort über ganze Wochenenden und Wochen beschäftigt und nicht ständig von der Welt wegen scheinbar dringenderen Dinge davon abgebracht wird.

Im Januar durfte ich mich durch Gottes Gnade bekehren und habe in dieser Zeit die Gebete und die Unterstützung meiner Brüder und Schwestern sehr deutlich sehen und spüren können. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. Es war das erste Wochenende der Bibelschule als Gott mir diese Umkehr gab. Dies war für mich und alle Geschwister der Bibelschule ein Freudentag. Wir haben gemeinsam gebetet und Gott mit Liedern dafür gedankt.

Unterricht in der Bibelschule

Und so kam es, dass ich nun einmal im Monat für ein Wochenende nach Herchenhain zur Bibelschule ins Missionswerk Siloah fahre. Die Anreise ist jeweils am Freitagabend. Am Sonntagnachmittag nach dem Mittagsessen reisen alle wieder ab. Jeden Morgen beginnen wir mit einer gemeinsamen Andacht. Nach dem Frühstück fängt auch schon die erste Unterrichtsstunde an. Wir beschäftigen uns mit der Auslegung von Bibelversen und ganzen Bibelkapiteln, den geschichtlichen und politischen Hintergründen des Neuen Testaments, der Predigtlehre, Seelsorge, Kinderarbeit, Augsburger Bekenntnisschriften und vielen weiteren Themen. Einige Themen kann man sehr gut behalten, andere sind schon etwas umfangreicher und komplizierter.

Ich habe sehr viel in der Bibelschule lernen dürfen und je mehr Wissen mir vermittelt wurde, desto mehr wurde mir klar, dass es noch viel zu lernen gibt. Was Gott uns in seinem Wort alles offenbart, ist mit unserem menschlichen Verstand gar nicht zu umfassen.

Wir haben uns mit den verschiedenen Aufgabenbereichen innerhalb einer Gemeinde befasst. Dabei ist mir vor allem durch die Predigtlehre deutlich geworden, was für eine große Verantwortung der Bruder, der am Wort steht, eigentlich hat. Wir Hörer kommen zum Gottesdienst, setzten uns hin und hören dem Wort einfach nur zu. Dabei ist uns von außen gar nicht so bewusst, wieviel Vorbereitungen der Bruder hierfür treffen muss. Die Verantwortung und der Kampf mit dem Teufel, die der Bruder hat, sehen wir Hörer gar nicht. Er sitzt zuhause, beschäftigt sich stundenlang mit dem Thema und muss die Predigt so aufbauen, dass alle Altersgruppen, Junge wie auch Alte, die Botschaft des Evangeliums und das Gesagte klar und deutlich verstehen. Lasst uns deswegen unsere Brüder im Gebet mittragen und täglich für sie beten. Doch auch füreinander lasst uns beten, sei es für die Jugend, für die Alten, für die Kinder, den Kinderstundenleiter, den Chorleiter, den Gebetsdienst oder andere Dienste. Durch das Gebet werden wir gestärkt und Gott erhört sie. Ich selber habe diese Kraft des Gebetes erlebt, als ich in einer schwierigen Situation war und die Gebete meiner Geschwister deutlich spüren durfte. Der Teufel ist stark und er hat Wege und Mittel uns von Gott wegzubringen, aber eins dürfen wir mit Gewissheit wissen, der Teufel ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.

Die Gemeinschaft mit den Geschwistern

Nach dem Unterricht sitzen wir noch bis in die Nacht zusammen und tauschen uns über Erfahrungen, die ein jeder im Leben gemacht hat, aus. Wir sprechen über Probleme, die im Glaubensleben und im Alltag auftreten, geben uns Ratschläge wie man dieses oder jenes Problem lösen könnte, pflegen Gebets-gemeinschaften, singen Lieder oder spielten Spiele. Die Gemeinschaft mit den Geschwistern ist sehr wichtig, denn dadurch werden wir in unserem Glaubensleben gestärkt.

Fazit

Für mich war das Jahr in der Bibelschule sehr gesegnet und ich würde jedem empfehlen, diese Gelegenheit zu nutzen. Man muss zwar viel Freizeit opfern und viele haben auch eine weite Strecke zu fahren, aber man spürt Gottes Segen sehr deutlich. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall. Ich bin sehr froh, dass Gott mir diese Möglichkeit geschenkt hat.

Danke Herrn für jeden Lehrer, jede Schwester, die in der Küche für unser leibliches Wohl so liebevoll gesorgt und den reichen Segen den du uns gabst.

Bibelschule 20162017-01-07T20:44:35+02:00

Kinderseite – Dezember 2016

Hallo Kinder!

Heute will ich euch von etwas erzählen, von dem ich glaube, dass fast jeder einen bei sich zu Hause hat. Sie sehen wahrscheinlich alle unterschiedlich aus, aber sie haben den gleichen Zweck. Was aber bei den meisten gleich sein wird, ist, dass vier Kerzen dabei sind. Jetzt weiß bestimmt jeder von euch, was ich meine: Natürlich den Adventskranz!

Jeden Sonntag wird eine weitere Kerze am Adventskranz angezündet, bis es schließlich Weihnachten ist und wir das Fest der Geburt Jesu feiern. Aber wisst ihr eigentlich, woher der Adventskranz kommt und warum er erfunden wurde?

Vor langer Zeit, genauer gesagt 1839, lebte in Hamburg ein Mann namens Johann Hinrich Wichern. Ein paar Jahre zuvor hatte er für die armen und verwaisten Kinder der Stadt in einem Bauernhaus ein Kinderheim eröffnet. Hier bekamen die Jungen und Mädchen eine neue Heimat und nicht nur das, dort wurde ihnen auch viel aus der Bibel und ganz besonders von Gottes Liebe erzählt. So auch in der Adventszeit. Und jeden Tag fragten die Kinder Johann Wichern wann denn Weihnachten sei und wie lange es noch dauern würde. Sie konnten es gar nicht abwarten. Und so hatte Johann Wichern im Jahr 1839 eine Idee: Er besorgte sich ein hölzernes Wagenrad und auf dieses setzte er Kerzen: vier dicke weiße Kerzen und 19 kleinere rote Kerzen. Dieses Rad ließ er am ersten Advent in einem Raum von der Decke herabhängen.

Das war eine Überraschung für die Kinder, als sie am ersten Advent in den Raum kamen und das Rad mit der ersten brennenden dicken Kerze sahen. Und an jedem Wochentag wurde eine der kleinen roten Kerzen angezündet. Jetzt wusste jedes Kind wie lange es noch bis Weihnachten dauert. Ein paar Jahre später kamen dann noch die Tannenzweige dazu und immer mehr Leute wollten auch einen für sich zu Hause haben. Da ein Kranz mit allen Kerzen zu groß war, waren es irgendwann nur noch vier Kerzen und so kennen wir ihn auch heute.

Wartest du auch so sehnsüchtig auf Weihnachten und schaust bei dir zu Hause auch immer wieder nach, wie viele Kerzen denn bereits am Adventskranz brennen? Weißt du, der Advent soll dich nicht nur daran erinnern, dass Jesus als Kind auf die Erde kam und dass er einmal in Herrlichkeit und Macht zurückkommen wird, sondern er soll noch an eine weitere Ankunft erinnern: Und zwar an Jesu Ankunft in deinem Herzen!

Ist er denn schon in deinem Herzen angekommen?

Denn Jesus kam ganz persönlich für DICH auf diese Erde und er starb am Kreuz für DICH, weil er DICH so sehr liebt. Jetzt brauchst du nur noch dieses Geschenk seiner Liebe annehmen und ihn so in dein Leben einladen. Dann feierst du den Advent auch aus dem Grund, dass du dich auf Jesus Ankunft freust und vorbereitest.

 

In Liebe, deine Galina Klat aus Cloppenburg

Kinderseite – Dezember 20162017-01-07T20:52:23+02:00

Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah April 2016

Hier geht es zum Bericht
Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah April 20162017-01-07T21:05:30+02:00

Termine 2016 (Herbst)

Termin Datum
Evangelisation in Marsberg 23.-25. September
Missionssitzung im Missionshaus 03. Oktober
Evangelisation in Bad Oldesloe 14.-16. Oktober
Gemeindebesuch in Katzenbach 28.-30. Oktober
Jugend und Gemeindeleiterschulung im Missionshaus 04.-06. November
Evangelisation in Cloppenburg 11.-13. November
Schwesternwochenende im Missionshaus 24.-27. November
Gemeindebesuch in Mönchengladbach 03.-04. Dezember
Gemeindebesuch in Neuwied 09.-10. Dezember
Evangelisation in Würzburg 17.-18. Dezember
Termine 2016 (Herbst)2017-01-07T21:23:02+02:00

Termine 2016 (Erntedankfest)

Termin Datum
Gemeinde Katzenbach 24. September 2016
Gemeinde Lage 25. September 2016
Gemeinde Neuwied 1. & 2. Oktober 2016
Gemeinde Heilbronn 02. Oktober 2016
Gemeinde Hamburg 02. Oktober 2016
Gemeinde Göppingen 15. Oktober 2016
Termine 2016 (Erntedankfest)2017-01-07T21:31:19+02:00
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