Über Viktor Schröder

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Rumänienfahrt 2019

Schrill ertönt der Weckruf des Handys. Ein Blick auf das Display lässt erahnen, es ist 05:30. Schnell werden alle Sachen zusammengepackt, die Betten abgezogen und die übliche Morgenhygiene betrieben.

Gestärkt durch eine Andacht und gemeinschaftliches Gebet machen wir uns schließlich am Donnerstag und somit am Morgen des 24.10.2019 auf den Weg zu einer wundervollen Erfahrung und einem Dienst für den Herrn.

Das Ziel ist das etwa 1500 km entfernte Rumänien im Südosten Europas, das am Schwarzen Meer gelegen, durch das Karpaten-Gebirge durchzogen und durch die Länder Ukraine im Norden, Ungarn im Westen, Serbien und Bulgarien im Süden sowie Moldawien im Osten begrenzt wird.

Nach einer langen Fahrt von ca 27 Stunden, mehreren Grenzübergängen, bei denen der Herr Jesus stets ein reibungsloses Passieren schenkt, kommen wir, als Gruppe aus 5 Brüdern und 5 Schwestern, endlich am erhofften Ziel, der Kleinstadt Lupeni, im Südwesten des Landes, an.

An Bord ist kostbare Fracht, denn der Lkw ist mit ca. 1100 Kartons humanitärer Hilfsgüter sowie Rollstühlen und Matratzen beladen.

Daneben haben wir den Auftrag, ein wenig von der wunderbaren Liebe unseres Heilandes Jesus Christus an die Menschen in diesem schönen Land weiterzugeben.

Als erstes werden in einem Altenheim, in dem wir auch die erste Nacht verbringen, die ersten Hilfsgüter durch Brüder aus Rumänien abgeladen und an die Hilfsbedürftigen verteilt. Bruder Jakob, der Leiter des Altenheims, der uns liebevoll begrüßt, ist ein langjähriger Unterstützer der Missionsarbeit in Rumänien und hatte sich vor einigen Jahren als Ziel gesetzt, möglichst viele alte und zugleich arme Menschen von der Straße und aus einsamen Verhältnissen zu holen.

Diesen Menschen, die sonst keine Bleibe und Obdach haben, wird dadurch in dem Altenheim ein einfaches aber sauberes Zuhause gegeben. Durch einige Gespräche, Lieder und einen gemeinsamen Gottesdienst haben auch wir die Möglichkeit, diesen Menschen in ihrem fortgeschrittenen Lebensalter das Evangelium näher zu bringen.

Am Freitag und am Samstag folgen für uns einige Hausbesuche in der örtlichen Umgebung von Lupeni, bei denen sich das Leid und die schwierigen Lebensverhältnisse der Menschen zeigen.

So besuchen wir Witwen, die sich mit ihren Kindern in schwierigen Lebensumständen befinden, Großfamilien, die mit bis zu 13 Kindern in 2-3 Zimmerwohnungen zusammenwohnen und Menschen, die schon am Anfang der Woche nicht wissen, wie sie in den nächsten Tagen über die Runden kommen.

Besonders in Erinnerung bleibt uns auch eine Mutter mit ihren beiden Kindern, die bereits seit vielen Jahren ohne Strom und ohne Heizung auf nacktem Kiesuntergrund lebt und sich somit von Winter zu Winter zittert. Als die Dunkelheit und Kälte an diesem Abend einbricht, sind wir froh, in den warmen Pkw einsteigen zu können. Die Mutter mit ihren beiden Kindern bleibt jedoch zurück und verbringt eine weitere Nacht in der Kälte ihres Hauses.

Faszinierend und beispielhaft zugleich ist aber, dass uns die Menschen so freundlich und mit offenem Wesen begegnen. Einige von ihnen sind ihrerseits selber Christen und trotz ihrer schweren Lebensbedingungen von Dankbarkeit gegenüber unserem Herrn Jesus Christus gekennzeichnet.

Die Hausbesuche ermöglichen uns, Lieder zu singen, auf der Grundlage des Wortes eine Kurzandacht zu halten und am Ende eine gemeinsames Gebet für die Besuchten zu sprechen. Auch haben wir die Gelegenheit, Lebensmittel und auch etwas Geld weiterzugeben, um zu unterstreichen, dass der Herr seine Kinder an der Hand hält und nicht aus dem Blick verliert.

Ganz besonders zu erwähnen, ist auch Bruder Johann, ein wahrer Bruder im Herrn, der uns bei seiner Familie aufnimmt, mit Essen und Trinken versorgt und über die ganzen Tage in Rumänien bei Hausbesuchen, Gottesdiensten und Begegnungen mit der Bevölkerung begleitet und in die rumänische Muttersprache übersetzt.

Am letzten und zugleich Abreisetag dürfen wir mit Johanns Gemeinde einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Dies gibt uns die Gelegenheit, den Gottesdienst mit eigenen Liedern und drei Predigten zu gestalten. Wir stellen hierbei fest, dass sich zwar einige Gepflogenheiten im Gottesdienst dieser Gemeinde von unseren unterscheiden, wir aber mit Sicherheit sagen können, dass wir Zeit mit echten Geschwistern im Herrn verbracht haben.

Am Sonntag Abend und nach vielen kleinen Ereignissen, die hier aufgrund des begrenzten Umfangs des Berichts, nicht alle erwähnt werden können, fahren wir als Gruppe glücklich nach Hause zurück und freuen uns darüber, dass wir Teil dieses besonderen Ereignisses sein durften.

Aus vielen Gesprächen in der Gruppe, können wir einheitlich zusammenfassen, dass wir einen reichen Segen durch diese Fahrt erfahren haben und möchten alle ermutigen, die auch schon mit dem Gedanken gespielt haben, an einer Missionsfahrt teilzunehmen: “Macht es. Es lohnt sich!!!”.

Letzlich bedanken wir uns sehr bei unseren Geschwistern aus Rumänien, allen Unterstützern dieser Fahrt und möchten auch ein großes “Danke” an die beiden Leiter, Georg B. und Alex L., weitergeben. Möge der Jesus Euch und Euren Familien diesen Einsatz vergelten.

Dem Herrn Jesus befohlen!

Rumänienfahrt 20192019-11-21T23:02:47+01:00

Texte zur Gebetswoche vom 12.01.-19.01.2020

Tag

Themen

Text

Sonntag

Gebet für bibeltreue Verkündigung, Bekehrung und Gemeindewachstum

Apostelgeschichte 17, 22-34

Montag

Gebet für unser Land, unser Volk
und das Volk Israel

Römer 13, 1-7
Römer 11, 25-27

Dienstag

Gebet für die Mission und das Missionswerk Siloah

Jesaja 6, 1-8

Mittwoch

Gebet für verfolgte Christen weltweit

2.Korinther 4, 7-14

Donnerstag

Gebet für Liebe, Friede, Einigkeit und Ehrlichkeit unter Christen und Gemeinden

1.Thessalonicher 5, 12-18

Freitag

Gebet für Ehen und Familien

Psalm 128

Samstag

Gebet für Kinder und Jugend in der Gemeinde

Sprüche 1, 8-19

Sonntag

Gebet um Bewahrung vor Abfall und Verweltlichung (Zeitgeist)

1.Johannes 2, 15-20

Texte zur Gebetswoche vom 12.01.-19.01.20202019-11-20T22:18:07+01:00

Bericht Ukrainefahrt 03-12.10.2019

Vom 3. bis zum 12. Oktober hatten wir die Möglichkeit, mit einer Gruppe von 14 Leuten in die Ukraine zu fahren. Wir alle sind aus ganz Deutschland zusammengekommen und haben uns am 3.10. mit zwei Sprintern und jede Menge Gepäck aufgemacht. Schon auf dem Hinweg hat man einander besser kennengelernt.
Uns war schon im Voraus bewusst, dass die Fahrt an Gottes Segen gelegen ist.
So haben wir nach den Pausen, in denen wir uns leiblich gestärkt haben, stets gemeinsam um den Segen und um Gottes Führung gebetet.
Und wir alle können sagen, dass die Zeit sehr gesegnet war.

Am 4. Oktober um 19 Uhr sind wir im Missionshaus in Odessa angekommen. Nachdem wir gegessen hatten, gab es eine Abendandacht, in der uns Bewusst wurde, dass wir Arbeiter im Reich Gottes sind. Wir werden Gottes Wort in viele Herzen säen und glauben daran, dass diese Saat wachsen und gedeihen kann.

Gleich am 5.10. haben wir ein Kinderheim besucht. Den Kindern wurde bewusst gemacht, dass Jesus sie sucht und dass sie Jesus brauchen im täglichen Leben.

Im Laufe der Woche haben wir viele Hunderte Kinder in verschiedenen Kinderheimen besucht.
Die meisten Kinder haben aufmerksam zugehört. Mit leuchtenden Augen haben sie gesungen, dass Fische nicht mit dem Strom, sondern gegen den Strom schwimmen und dass man nicht schweigen soll, sondern von Jesus erzählen soll.

Auch älteren Menschen durften wir von dem Evangelium erzählen. In einem Altenheim für Menschen mit Einschränkungen in Odessa haben wir mit Gesang, einem Zeugnis und einer Predigt von der Liebe Gottes erzählt. Ihnen wurde Mut gemacht, das Leben in die Hand von Jesus zu übergeben.

Während unseres Aufenthaltes in Odessa (bis zum 8.10.) haben wir auch eine kleine Gemeinde in Kagarlyk besucht und dort 2 Tage in einem Kulturhaus Evangelisationsgottesdienste halten können. Es wurde über den Frieden gepredigt, den man hat, wenn man Kind Gottes wird.
Am Abend, nach den Tagesaktionen, haben wir im Missionshaus in Odessa stets geübt und uns auf den folgenden Tag vorbereitet.

Am 8.10. ging unsere Fahrt weiter in das Dorf Sawran.
Kurz nachdem wir uns eingerichtet hatten, wurden humanitäre Hilfsgüter vor dem Gemeindehaus verteilt. Dabei haben wir als Gruppe gesungen, und die Möglichkeit genutzt, die Dorfbewohner zu den kommenden Gottesdiensten einzuladen.

An den folgenden Vormittagen vor den täglichen Gottesdiensten in Sawran waren wir in verschiedenen Kinderheimen und haben auch dort wieder von Jesus erzählt und zusammen gesungen.

Vom 8.10 bis zum 11.10. gab es täglich nachmittags einen evangelistischen Gottesdienst mit wechselnden Themen. Es wurde über den Frieden in der Ehe, der Familie, und Gemeinde gepredigt, und daran erinnert, dass wir uns auf dieser Welt nichts zu fürchten brauchen, wenn wir Jesus haben.
Am Freitag wurde mit dem Thema abgeschlossen, dass das Beste noch kommt, nämlich die himmlische Heimat. Trotz, dass der Abschied schwerfiel, haben wir uns gefreut, bald wieder in Deutschland zu sein.

Ich bin Gott sehr dankbar für diese Erfahrung, die ich machen durfte. Gott hat uns reichlich gesegnet und wir haben nicht nur andere erbaut, sondern durften selber in den Tagen erfahren, wie Gott zu uns gesprochen hat.
Viele Dinge, die ich oft als selbstverständlich angesehen habe, sind mir jetzt überaus viel wert.
Ein paar Tage, nachdem wir abgereist sind, bekamen wir eine Nachricht aus der Ukraine, dass unsere Arbeit nicht umsonst war. Eine Seele, die auf einer Evangelisation dabei war, fand Erlösung in Jesus Christus.
Auch das zeigte uns, dass Arbeit im Reiche Gottes nie zwecklos ist und der Same, der ausgestreut wird, auch auf fruchtbaren Boden trifft.

Bitte betet weiter dafür, dass dieser Same weiter Frucht bringt, dass der Herr in den kleinen Gemeinden Erweckung schenkt. Betet auch für die zahlreichen Kinder, die das Wort gehört haben, dass sie es tief im Herzen behalten und Nachfolger Jesu werden.

Bericht Ukrainefahrt 03-12.10.20192019-11-20T22:01:37+01:00

Aktuelle Mitteilung zur Übernahme des Verlags der lutherischen Buchhandlung (Harms)

Liebe Geschwister im Herrn,

wir bedanken uns ganz herzlich bei euch für eure Gebete und eure Unterstützung. Auch im finanziellen Bereich. Ohne eure Gebete und eure Unterstützung wäre es nicht möglich und nicht denkbar gewesen, solch ein Projekt (Übernahme des Harms Verlages und Gründung eines Verlages) umzusetzen. Ein Verlag öffnet uns weitere Wege und Türen, um Gottes Wort zu verbreiten.

Mit diesem Rundschreiben möchten wir euch über den aktuellen Stand in Kenntnis setzen und euch einige Informationen weitergeben.

Im Moment befinden wir uns im Gründungsverfahren eines eigenständigen gemeinnützigen Vereins, welches leider noch Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir gehen davon aus, dass das Gründungsverfahren bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein wird. Es werden Gespräche mit den entsprechenden Stellen geführt.

Parallel dazu, arbeiten wir mit Hochdruck an der Fertigstellung des Bücherlagers, dem Bücherkatalog und an einem eigenen Online-Shop.

Für uns ist es ein großes Anliegen, dass ihr so schnell wie möglich Bestellungen aufgeben könnt. Daher möchten wir euch in der Übergangszeit die Möglichkeit bieten, eure Bestellungen über das Missionswerk Siloah zu tätigen.

Bestellungen unter:
Waldemar Galas: 0151 56319951
bestellung@vlb-siloah.de

Weitere Informationen/Anfragen unter:
Karl Gräfenstein: 0178 5208643
vorstand@vlb-siloah.de

Bei der Rufnummer für die Bestellungen handelt es sich um eine vorübergehende Lösung. Nach abgeschlossener Gründung folgen weitere Informationen.

Wir wünschen euch Gottes Segen

Georg Ballardt
Missionsleiter des Missionswerkes Siloah

Aktuelle Mitteilung zur Übernahme des Verlags der lutherischen Buchhandlung (Harms)2019-10-02T23:40:15+02:00

Grußwort: “Suchet in der Schrift”

Suchet in der Schrift

Suchet in der Schrift, denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin und sie ist’s,

die von mir zeuget und ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben haben möchtet.

Johannes 5, 39-40

Ein frommer Gedanke oder Wunsch, eine Aufforderung, die wir an unseren Nächsten weiter getragen oder jemand es an uns gebracht hat. Der Satz kann zweideutig verstanden werden. Entweder wohlwollend und motivierend in positiver Art oder ermahnend, die Beweggründe der Schriftlesung zu überprüfen.

Mit diesen Absichten tritt Christus heute auch an uns heran. Warum lese ich die Bibel bzw. warum lese ich sie nicht? Lese ich das Wort, weil ich ein Christ bin und es sich so gehört oder um damit mein Gewissen zu beruhigen oder ich mit meinem „Wissen“ hier und da glänzen und mitreden kann, besonders wenn es um Offenbarungen der Endzeit geht? Vielleicht ist hier die Stellung in der Gemeinde, Mission oder in meiner Familie der wirkliche Grund für die Bibellese … Man könnte die Aufzählung noch weiter fortführen. Entscheidend ist, die oben gestellte Frage ehrlich sich selber zu beantworten. Anbetracht der Gemeindesituation der westlichen Welt wird unübersehbar deutlich, trotz nie dagewesener Fülle der Möglichkeiten unter Gottes Wort zu kommen, wie wenig es uns zu sagen hat! Alles um uns herum, hat uns etwas Wichtiges mitzuteilen – angefangen mit WhatsApp und andere soziale Netzwerke bis hin zu Medien und Unterhaltung aller Art. Aktivitäten und Unternehmungen füllen unsere Terminkalender und uns so aus, dass wir darunter zerbrechen … und wo bleibt das Reden Gottes?

Die eigentliche Wahrheit, die wir den Anderen nicht erlauben uns zu sagen, die wir uns aber auch nicht eingestehen, sagt Christus selber im Vers 40: „ … und ihr wollt nicht zu mir kommen …“ Unser falsches Gottesbild, verwurzelt in tiefen Unglauben bewirken diesen Zustand. Gott selber ruft seinen Schmerz durch den Propheten Jeremia im Kapitel 22, 29 heraus: „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!“ In den Sendschreiben der Offenbarung betont Christus zu jeder Gemeinde: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“

Was ist der Grund für die ernste und gleichzeitig liebende Mahnung unseres Herrn? Christus, der aus der Ewigkeit in unsere Zeitlichkeit hineinsieht und spricht, weiß um die Konsequenzen unserer Stellung zu seinem Wort. Weil Er sieht, was auf uns zukommt, redet Er jetzt in unser Leben hinein. Wie oft hat Christus das Volk Israel gewarnt? Wie oft hat Er Judas Ischariot von dem wegbringen wollen, woran sein Herz hing, weil Er die Folgen sah?! Das Ergebnis war: Weder das Volk Israel noch Judas wollten das Wort des Herrn annehmen. – Sind mir die Konsequenzen meiner Stellung zum Wort Gottes bewusst? Was wird aus mir, meiner Familie, Gemeinde in fünf, zehn oder zwanzig Jahren?

Gott, der Herr wird den Himmel über uns öffnen, uns mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern überschütten, das bei den Menschen Unmögliche möglich machen, bleibende Frucht für die Ewigkeit wirken und schlussendlich alles miterben lassen, was Er für seinem Sohn gedacht hat – wenn, ja wenn uns das Wort Gottes das wird, was dem Dürstenden in der Wüste das Wasser ist, einem in tiefster Dunkelheit das Licht bedeutet, ein weinendes Kind durch die herzliche Umarmung der Eltern erfährt! Wohl uns, wenn wir mit solcher Gesinnung im Wort Gottes suchen – es wird uns immer was zu sagen haben. Es wird sich niemals erschöpfen, im Gegenteil, es wird Ströme des lebendigen Wassers in uns bewirken für meine Familie, Gemeinde und Missionsarbeit weltweit.

Die Bibel verschweigt nicht, was derjenige erntet, der das Wort Gottes mit falschen Motiven oder gar nicht beachtet hat. Die Kirchengeschichte bis hin zu unserer Gegenwart bestätigt die Konsequenzen der beiden entgegen gesetzten Einstellungen zum Wort Gottes.

Es klingt paradox: Obwohl wir aufgefordert werden, in der Schrift zu suchen, sucht das Wort uns! Und so sucht es uns jetzt, auch wenn wir vielleicht gleichgültig dem gegenüber sind oder im Innersten sogar gegen das Wort Gottes rebellieren, um unser Gottesbild grundlegend neu auf den lebendigen, gegenwärtigen und wunderbaren Herrn auszurichten.

Der Herr hat uns viel zu sagen, mehr als die sichtbare und unsichtbare Welt zusammen!

Grußwort: “Suchet in der Schrift”2019-10-02T23:34:35+02:00

Kanada Einsatz vom 9.-31. Juli 2019 Georg Ballardt

Durch Gottes Gnade durfte ich in diesem Sommer meinen Dienst in Kanada versehen. Nach vielen Vorbereitungen und Absprachen im Vorfeld war es dann am 9. Juli soweit. Nach leichten Erschwernissen am Frankfurter-Flughafen, konnte ich mit einem Zwischenstopp in Calgary am 10. Juli nach Winnipeg fliegen.

Dort wurde ich von den Brüdern abgeholt und zu einer Gastfamilie gebracht. Die darauffolgenden drei Wochen waren eine prägende- und von Gott gesegnete Zeit, welche ich nicht so schnell vergessen werde.

An insgesamt acht Evangelisationsgottesdiensten, einer Woche Familienfreizeit und einer Woche Jugendfreizeit durfte ich dienen und Gottes Wort weiter geben. Es folgten viele Gespräche und Gebetsgemeinschaften. Auch durfte ich einige Kranke besuchen und mit ihnen beten. Gott hat eine kleine Erweckung unter der Jugend geschenkt. Vorträge zu verschiedenen Themen und Bibelarbeiten hatten die Wochen bei den Jugendlichen und den Familien ausgefüllt. Die persönlichen Gespräche und die Gemeinschaften waren sehr belebend und erbauend. In den Gemeinden, in Steinbach und in Richer durfte ich zusätzlich noch einen Vortrag über das Missionswerk Siloah halten. Unsere Brüder und Schwestern in Kanada beten und unterstützen uns in unserem Missionsdienst.

Kanada, ein großes Land mit breiten Straßen und viel Platz, ist eine andere Welt und doch hat Gott auch da seine Gemeinde und seine Kinder. Ich habe mich gefreut viele bekannte Freunde und Christen zu treffen. In den letzten zwei Tagen durfte ich mit einigen Brüdern einen Ausflug in die USA machen. Es war eine Gemeinschaft und der Abschluss meines Besuchs in Kanada. Am 31. Juli wurde ich zum Flughafen begleitet und durfte den Heimflug antreten. Betet weiter für diese Gemeinden, welche auch von Gottes Gnade und Güte abhängig sind.

Kanada Einsatz vom 9.-31. Juli 2019 Georg Ballardt2019-10-02T23:28:29+02:00

Familienbibelwoche 2019

Bericht über die Familienbibelfreizeit vom 13.07.2019 – 20.07.2019

Liebe Brüder und Schwestern,

es war wieder mal eine wunderbare, gesegnete Woche, die wir gemeinsam im Missionshaus in Herchenhain verbracht haben. Vormittags durften wir uns der Bibelarbeit zuwenden und abends mit lebenswichtigen Themen des Alltags beschäftigen, so dass das geistige Futter noch lange zum Nachdenken und nachahmen anregt.

In der freien Zeit durften wir Gemeinschaft haben, Volleyball und Fußball spielen, Ausflüge unternehmen und Vieles mehr.

Nicht zu vergessen ist noch das außerordentlich großes Lob an die Küchenmitarbeiter des Missionshauses. Das Essen war diesmal wie die Jahre davor einfach wunderbar und hat dazu beigetragen, dass die geistige Speise um so intensiver verdaut werden konnte. Vielen lieben Dank an das fünf Sterne Restaurant des Missionshauses.

Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten oder das ein oder andere Thema für sich nacharbeiten möchten, würde ich hier gerne eine kurze Abfassung der behandelten Themen geben.

 Thema der Woche: Jesus ist das A & O meines Lebens

Die Menschen, die sich diese Aussage als ihr Eigen nennen, sind gewillt Folgendes zu reflektieren:

  1. Meine innere Einstellung zu meinem Leben
  1. Meine Einstellung zu dem was von außen auf mich einprasselt
  1. Meine Einstellung zu meinem Nächsten
  1. Innere Einstellung zum Leben

Jesus ist das A & O meines Lebens kann ich leben, indem ich immer wieder frage: Was ist der Wille Gottes für mein Leben?

Denn er hat meinen Körper und meine Seele erschaffen (siehe PSALM 139).

Sind meine Lebensziele darauf gerichtet im hier und jetzt auf der Erde das Meiste herauszuholen oder lebe ich zielgerichtet auf die Ewigkeit?

Dabei ist nicht zu verachten, dass der Wille Gottes generell für jeden Gläubigen und Ungläubigen feststeht:

Wille Gottes für Gläubige:                                                                Wille Gottes für Ungläubige:

Heiligung und Gehorsam dem Wort Gottes                                                Glauben, Buße tun und bekehren

Gläubige sollen ein geheiligtes Leben führen (1 Korinther 7, 1): „… Deshalb wollen wir uns von allem fern halten, was uns in unseren Gedanken und unserem Tun beschmutzt und wollen in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben führen.“

Die Heiligung ist ein nie endender Prozess, ein Umdenken und Verändern des eigenen Handelns.

„… Ihr sollt Euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellen…“ und „ … Richtet Euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist…“ (Römer 12, 1und 2).

Immer wieder haben Gläubige mit Sünden zu kämpfen, wie sexuelle Unmoral, Geldliebe oder okkulte Praktiken (oft nicht bewusst).

Deshalb ist es wichtig sein Leben zu reflektieren und von sündhaften Gedanken oder Handeln Abstand zu nehmen, um Heiligung zu erfahren.

Das ist oft nicht so einfach:“… So sehr ich das Richtige tun will- was bei mir zustande kommt, ist das Böse…“ Römer Kapitel 7, Vers 21.

Auch gibt es oft Situationen in denen wir denken, dass etwas ja nicht so schlimm ist- denn es ist ja weit entfernt von der „richtigen“ Sünde. Doch sagt die Schrift, dass die Sünde schneller als man denkt durch uns verursacht wird: „… nachdem die Begierde dann schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt; die Sünde aber, wenn sie ausgewachsen ist, gebiert den Tod…“ Jakobus 1, Vers 15ff.

Also was tun? Fest im Glauben stehen und Buße tun (Psalm 51), DIE SÜNDE LOSLASSEN UND FRIEDEN IM HERZEN SUCHEN.

  1. Meine Einstellung zu den Ereignissen, die von außen in mein Leben kommen

Hierzu ein wichtiger und aussagekräftiger Satz: Die Wirkung eines Ereignisses oder einer Botschaft auf mein Leben, bestimme ich als Empfänger dieser.

Es ist deshalb wichtig, Dankbarkeit zu üben unabhängig davon, was einem widerfährt.

„… Wer mir seinen Dank zeigt, der bringt mir ein Opfer dar, das mich ehrt…“ Psalm 50 Vers 23 und Psalm 103.

Auch wenn uns Leid widerfährt – Gott hat einen Plan für unser Leben.

Dabei ist es wichtig nicht sein eigenes Leben mit dem Leben anderer neidvoll zu vergleichen.

Denn Neid kann zu Mord führen (siehe Kain und Abel).

Das „glückliche“ Leben der Ungläubigen sollte kein Neid bei uns Christen auslösen (siehe Psalm 73).

Die Kunst den Neid aus dem Leben zu verbannen ist es, zu sehen was ich von Gott geschenkt bekommen habe und nicht darauf zu achten, was die anderen haben.

Auch ist es nützlich zu lernen, mit Wenig auszukommen (Philliper 4 Vers 12 und 1 Timotheus Kap.6 Vers 6-12).

  1. Meine Einstellung zu meinem Nächsten

 

„Ich mich meiner mir- Herr segne diese Vier!“ – Nein so möchte der Herr nicht, dass wir Christen in der Gemeinschaft mit anderen leben.

„… Bemüht Euch mit ganzer Kraft um Frieden mit jedermann…“ Hebräer Kap. 12 Vers 14.

Bei allem was ihr tut, nehmt Euch Gott zum Vorbild (Epheser 5).

Thema Depression

Die Krankheit Depression ist heutzutage in aller Munde und sorgt doch durch die Unsichtbarkeit, im Gegensatz, zum gebrochenen Bein oder Arm, für viele Zweifel und Unsicherheiten.

Laut der WHO erkranken rund 121 Mio. Menschen an Depressionen- leider wird jeder vierte Betroffene falsch behandelt. Vor allem bei jungen Menschen zwischen 15-19 Jahren sind Depressionen der wichtigste Grund für den Suizid.

Die Symptome und die Krankheit selbst, gab es schon zu biblischen Zeiten. Davon zeugen Berichte der Bibel über z.B. Saul, Elia oder auch Jeremia.

Auch gläubige Menschen können Depressionen bekommen- doch am Ende bleibt immer die Hoffnung:

Auch das bekommt Gott auf die Reihe.

 

Die Ursachen für Depressionen sind vielfältig und oftmals kommt ein Paket an Faktoren zusammen, das zum Ausbruch der Symptome führt.

Oftmals sind Menschen betroffen, die einen emotionalen Schaden erlitten haben und durch ungesunde Strategien versuchen ihr Leben zu leben. Doch die Lebens- und Verhaltensmuster führen oft zu den Symptomen der Depression, da sie nicht dem Leben entsprechen, das Gott für uns gedacht hat.

Zum Beispiel kann es passieren, dass ein Kind durch körperliche oder psychische Gewalt im Elternhaus sich Überlebensmuster angeeignet hat, die ihm zwar damals das Überleben gesichert haben, jedoch im Erwachsenenalter zu Depressionen führen, da diese Verhaltensmuster auf Dauer die Psyche zerstören.

Das wären psychosoziale Faktoren, die zu Depressionen führen können.

Auch spielen die neurobiologischen Faktoren eine Rolle. Das bedeutet, dass die Nervenenden im Gehirn den Austausch von Serotonin nicht mehr wirksam vollziehen. Dazu kommt die genetische Disposition und die jeweilige Persönlichkeit hinzu.

Sollte es zu den Symptomen einer Depression kommen, ist eine Behandlung der Ursachen (Aufarbeitung des Traumas) und ggfs. eine medikamentöse Behandlung notwendig.

Psychosoziale Ursachen:

Oftmals ist Bitterkeit Wurzel der schlechten Gefühle. Jedoch verstoßen wir gegen Gottes Wort, wenn wir uns gegenüber bitter sind oder Gott die Schuld für alles geben (vgl. Hebräer 2).

Wir sollten uns auf den Frieden und die Wahrheit konzentrieren. Die Wahrheit macht uns frei (Epheser 4, Vers 23 und 24). Wie sieht Gott mich? Was hat Gott für mich in diesem Leben bereitet?

Unterstützung durch Nahestehende und Angehörige:

Trotz dessen, dass die  meisten Angehörigen keine medizinische Ausbildung haben, können sie viel für die Genesung des Betroffenen tun.

Wichtig ist es immer wieder Unternehmungen vorzuschlagen, obwohl vielleicht in erster Zeit abgelehnt wird. Zusammen Loblieder und Psalmgebete zu singen/sprechen ist auch eine gute Möglichkeit Zeit zu verbringen. Nicht überlastende sportliche Tätigkeiten bzw. spazieren gehen ist immer eine gute Möglichkeit um den Betroffenen auf andere Gedanken zu bringen. Es gilt so nah wie möglich dran zu sein und im richtigen Moment so weit wie möglich weg zu sein.

Und es bleibt: Jesus ist bei Dir und wird Dir beistehen.

Thema: Apostelgeschichte und die sieben Sendschreiben

Als Vorbereitung der Betrachtung der sieben Sendschreiben des Johannes, haben wir uns mit den Merkmalen der ersten christlichen Gemeinde auseinandergesetzt (Apostelgeschichte 2, Vers 42).

Die wichtigsten Merkmale waren/sind:

Apostellehre                          Gemeinschaft                        Brot brechen                                    Gebet

Vergebung der Sünde aus        Austausch der Erfahrung       Gedächtnis an Jesus                               Beten um

mit Gott und mit vollem         Vergebung der Sünde                                                                                   den heiligen

Gnade und durch das Blut      Herzen Einbringen in die        Freude auf das himmlische                  Geist

Jesu Christi                                 Gemeinde                                   Reich                                                        Gebet ist der                                                                                                                                                                                 Atem der Gemeinde

Die Sünde konkret benennen

und um Vergebung bitten

Zusammenfassung der sieben Sendschreiben der Offenbarung des Johannes ( Kapitel 2 und 3)

Die sieben Sendschreiben dienten dazu die sieben Gemeinden (in der heutigen Türkei) zu ermutigen und zu ermahnen.

– Wohlstandsevangelium ist eine Falschlehre (z.B. Du betest zu wenig, wenn Dir Schlimmes widerfährt)

– Jesus Christus sollte immer auf Platz eins stehen, die Liebe darf nicht lau werden

– Werksgerechtigkeit (ich mache doch so viel, deshalb bin ich ein guter Christ)

– tue Buße über die Hilflosigkeit in Situationen: Denn hinfallen ist menschlich, liegen bleiben ist teuflisch und wieder aufstehen ist göttlich.

– die Traditionen sollen die Gemeinde nicht bestimmen, sondern die Apostellehre ( Allein durch Gnade und allein durch Glaube, allein durch Christus).

– Gebetstage/ Gebetsgottesdienste einrichten – das Gebet ist der Atem der Gemeinde

Ich hoffe, ihr habt einige für Euch nützliche Informationen bekommen und wünsche allen weiterhin Gottes Segen.

Julia Machleid

Familienbibelwoche 20192019-10-02T23:56:24+02:00

Bericht Jugendbibelwoche 2019

Das war das Thema, welches uns die Woche über begleiten sollte und unter welchem sowohl Vorträge, als auch Bibelarbeiten stehen sollten. Voller Erwartungen und Vorfreude auf die kommende Woche reisten rund 50 Teilnehmer am Samstag zu der zweiten Jugendbibelwoche an und wurden mit einem Vortrag zum Thema „Beziehungen im Warten auf Jesus“  begrüßt. Wir durften lernen, dass unsere Beziehungen zu anderen Menschen sowohl das Abbild Gottes spiegeln sollen, als auch dass wir Gottes Liebe durch unsere Beziehungen  der Welt zeigen können. Dadurch ist es umso wichtiger, gesunde Beziehungen zu unseren Mitmenschen zu pflegen, um auf diesem Wege Gott zu verherrlichen. Der Abend endete in einigen gemeinsamen Spielen um uns gegenseitig besser kennenzulernen und um die Zeit miteinander zu verbringen.

Am Montagmorgen wartete die erste Bibelarbeit zu der Frage „Bist du bereit?“ auf uns, bei welcher jeder einzelne diese Frage ganz persönlich für sich beantworten durfte. Nach dieser Bibelarbeit startete für uns wortwörtlich eine Wanderung ins Ungewisse, bei welcher wir uns ausschließlich mit einer Karte zurecht finden mussten, um wieder zurück zum Missionshaus zu finden. Zum Abend hin wartete wieder ein Vortrag auf uns zum Thema „Zeichen der Zeit“.

So ging die Woche Tag für Tag dahin, gefüllt mit Bibelarbeiten, Vorträgen und Freizeitaktivitäten, wie Go-Kart fahren, Lasertag spielen, Rodelbahn fahren oder einfach nur Volleyball  spielen.

Jedoch blieb das Thema der Woche für uns alle präsent, so dass es nicht selten zu Gesprächen mit den Leitern und Mitarbeitern kam. Von Beginn der Woche an lag uns das Gebetsanliegen am Herzen, dass Gott, der HERR, die Woche doch segnen möge und wahrhaftige Veränderungen in den Herzen der Teilnehmer schenken möge. So kam es dazu, dass wir nicht nur während der Woche fast täglich hören durften, dass jemand aus der Gruppe sein Leben dem Herrn übergeben durfte, sondern auch noch einige Tage nach Ende der Freizeit wurde uns mitgeteilt, dass einige der Teilnehmer ihr Leben in Gottes Hände legen durften.

Ich denke, ich spreche für alle, die die Woche über dabei waren, wenn ich sage, dass es eine wirklich gesegnete Woche war, die uns gezeigt hat, dass es das Beste ist bereit zu sein, denn niemand von uns weiß, wann das Wiederkommen Jesu sein wird.

Wir können nicht wissen, wann es zu spät ist sich vorzubereiten. Aber das, was wir wissen ist, dass sich ein Leben mit und für Gott lohnt und dass wir dem glauben können, was Gott uns sagt, nämlich, dass er uns liebt und uns retten möchte. Wir wissen, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und dass wir allein aus Gnade gerecht werden vor Gott. Er ist es, der seinen Sohn für uns hingab, damit wir nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben als Lohn haben. Wir können nicht mehr tun, als dieses Geschenk anzunehmen und Gott zu vertrauen und ihm zu glauben.

Liane Markwart

Bericht Jugendbibelwoche 20192019-10-02T23:07:57+02:00

Bericht Ü18 Jugendwochenende

Ü18 Jugendwochenende (18.06. – 23.06.2019

Wie jedes Jahr fand wieder einmal eine gesegnete Ü18-Jugendfreizeit im Missionshaus Siloah statt.

Das Hauptthema, das uns das ganze Wochenende hindurch begleitet hatte, war: „Jesus kommt wieder“.

Wir haben uns mit wichtigen Themen wie die Christenverfolgung weltweit, sowie Ströme und Zeichen dieser Zeit beschäftigt.

Dabei wurde uns klar, wie wichtig es ist über solche Themen bescheid zu wissen. In Gruppen haben wir uns stark mit der Christen Verfolgung weltweit beschäftigt und durften feststellen, wie gut wir es doch haben, dass wir uns hier in Deutschland frei versammeln dürfen um Gottes Wort zu hören und weiterzugeben. Dann wurde auch intensiv für jedes Land gebetet. Dabei möchten wir auch im Nachhinein unsere Geschwister in den anderen Ländern, die so eine Freiheit wie wir hier nicht haben, nicht vergessen und schließen diese in unsere Gebete ein.

Wir durften lernen, dass egal wie schlimm die Zeiten werden, es nur einen Messias gibt. Die schlimmsten Zeiten sind kein Grund, das eigene Vertrauen auf einen Menschen zu setzen, der uns mit seinem Charisma, seinen Ideen, seiner Macht oder seiner Vision einer erneuerten Welt begeistert. Denn unser Auftrag ist ganz klar, dass wir für Gott leben sollen und seine Diener sein dürfen. „Halb für Gott und halb für die Welt, ist was Gott und der Welt nicht gefällt“. Daher müssen wir uns klar für einen Weg entscheiden. Entweder man lebt GANZ für Gott oder GANZ für die Welt. Die Entscheidung liegt bei jedem persönlich.

Wir wissen, dass die Zeit des Wiederkommens, eine Zeit der Katastrophen, Kriege und Krankheiten werden wird, die wir teilweise heute schon erleben. Man wird nur noch mit Angst in die Zukunft blicken können. Doch genau das dürfen wir in dieser Zeit nicht tun! Wir haben einen Heiland, der immer für uns sorgt und uns durch alle Zeiten hindurch trägt!

Zum Abschluss der Freizeit durften wir noch einmal einen wichtigen Vers aus der Offenbarung 3,11 mitnehmen:

„Siehe, ich komme bald; halte was du hast, damit niemand deine Krone nehme.“

Dieser Vers gibt uns Trost, an Jesus festzuhalten und wenn wir das tun, kann uns niemand die Ewigkeit wegnehmen. Jesus ist da und er bietet uns diese Gnade an. Er will unsere Herzen verändern.

Bist du bereit auch diesen Weg zu gehen? Bist du entschieden den Weg mit Jesus zu gehen?

Wir alle durften aus dieser Freizeit sehr viel Segen mit nach Hause nehmen und sind Gott dankbar, dass wir diese Möglichkeit noch heute haben.

Bericht Ü18 Jugendwochenende2019-10-02T23:36:04+02:00

Neues aus der Mission

„Suchet in der Schrift, denn Ihr meinet ihr habt das Ewige Leben, und sie ist die von mir zeuget“ Joh.5,39

2001 wurde das Missionswerk Siloah e.V. gegründet. Viele Aus – und Inlandseinsätze wurden in dieser Zeit durchgeführt. Gott gab uns viele offene Türen und Möglichkeiten über unser Bitten und Verstehen. Im Mai 2011 hat uns Gott das Missionshaus geschenkt, wir dürfen dort viele Veranstaltungen durchführen. Im Jahr 2015 haben wir mit der Siloah Bibelschule begonnen und 2016 wurde die Gefährdetenhilfe Siloah e.V. ins Leben gerufen.

Dieses Jahr bekamen wir das Angebot den Lutherischen Bücherverlag (ehemals Harms-Verlag) zu übernehmen. Nach einigen Gesprächen und Verhandlungen hat Gott uns auch hier Türen geöffnet, um den Verlag in Zukunft als VLB Siloah e.V zu führen. Nachdem viele Gemeinden informiert wurden, wurde dafür gespendet um dieses Projekt zu starten. An dieser Stelle ein Dank an alle Gemeinden und Spender, denn ohne diese Spenden wäre dieses Projekt nicht möglich. Am 10 September war es dann endlich so weit. Ca. 20 Tonnen Bücher des Harms-Verlages wurden mit einem Lkw abgeholt und in das neue Lager des VLB Siloah in Herchenhain gebracht. Dafür wurde das Lager von der Decke über die Wände bis zum Boden umgebaut. Türen, Fenster sowie ein Tor wurden neu eingebaut, Installationen verlegt, technische Geräte ausgesucht und installiert, Regale wurden aufgestellt. Bis das VLB Siloah e.V gegründet wird, werden die Bücher schon zum Verkauf angeboten werden, da wir bereits Anfragen an christlicher- lutherischer- Literatur aus Mexico und Südafrika, Canada und aus Deutschland haben. Wir hoffen, dass dieses Projekt auch in Zukunft vielen Menschen dienen wird. Gott möge es segnen, dass Bibeln und viele andere Bücher Menschen zum Glauben führen und die die im Glauben sind, geistlich wachsen können. Wir sehen auch dieses Projekt als missionarisches Projekt zur Ehre Gottes.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle freiwilligen Helfer, Handwerker und ehrenamtliche Mitarbeiter.

Die Adresse des Verlages, die Telefonnummer, der Online-Shop, die Kontaktpersonen werden gesondert mitgeteilt.

„Lasset das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen…“ Kol.3,16

Betet um Gottes Führung und Gottes Segen für dieses Projekt.

Georg Ballardt

Neues aus der Mission2019-10-02T23:19:09+02:00
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