Über Alex Helser

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Reformationsgottesdienst 2017

Liebe Freunde und Mitstreiter in dem Herrn,

wir danken unserem Herrn Jesu Christi für sein Wort, die Bibel, die wir im Zuge der Reformation erstmalig auch in deutscher Sprache haben. Dadurch hat jeder den direkten Zugang zu der Botschaft Christi. Aus der Schrift wissen wir dass der Mensch allein aus dem Glauben an Jesus Christus, allein aus Gnade und allein aus dem Wort gerettet wird.

Auf dem Reformationsfest richteten sich die bibeltreuen Pastoren Theo Lehmann und Uwe Holmer mit eine klaren Botschaft an die zahlreichen Besucher vor Ort und weltweit per Übertragung. Die Hauptaussage war: Bei den Fragen zum Heil, zur Rettung und zur Erlösung, zur Wahrheit und zum Leben ging und geht Jesus keine Kompromisse ein. Mit dieser Erkenntnis trat Martin Luther dem damaligen Mainstream entgegen, allen Widrigkeiten zum Trotz.

Auch 500 Jahre später ist dieses Thema immer noch aktuell und hoch Brisant. Dank unserem Herrn und den zahlreichen Unterstützern und Mitträgern konnten wir mit dem Reformationsfest am 30.10.17 diese klare und ermutigende Botschaft an die Kirchen, Gemeinden und Hauskreise über verschiedene Kanäle aussenden.

Dank der technologischen Mittel ist es möglich diesen Gottesdienst weiterhin in der Welt nachhallen zu lassen.

Zur Auswahl stehen folgende Videoaufnahmen, jeweils in den Sprachen
Deutsch, Englisch, Russisch und Spanisch
– Der gesamten Reformationsgottesdienst
– Die Predigt von Pastor Theo Lehmann
– Das Zeugnis von Pastor Uwe Holmer

Das Missionswerk Siloah bedankt sich ausdrücklich für Ihre Unterstützung und wünscht Ihnen und Ihrem Glaubenswerk Gottes reichen Segen.

Gottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum mit Evangelist & Pfarrer i.R. Dr. Theo Lehmann

Der Buchautor, Texter, Pfarrer und Evangelist wurde er 1934 als drittes Kind von Indien-Missionaren in Dresden geboren.

Als Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens war er 22 Jahre als Jugendevangelist unterwegs. Immer geht es Lehmann darum, zum christlichen Glauben zu rufen, den Glauben zu stärken oder Christen aus der Bequemlichkeit wachzurütteln.

Der Reformationsgottesdienst fand am 30.10.17 um 16 Uhr in der Evangelisch-Lutherischen Kirche “St. Marien”, Kreuzstr. 8, 06901 Kemberg statt. Pfarrer Uwe Holmer (Serahn) gab ein Zeugnis über sein Leben und der Chor des Missionswerkes Siloah e.V. gestaltete den Gottesdienst mit Liedern.

Neben Gemeinden die den Gottesdienst in Deutschland übernahmen, unterstützten Gemeinden in Russland, der Ukraine, Kirgisistan, Kanada und aus vielen anderen Ländern diesen Reformationsgottesdienst wie auch z.B. Ungarn und Japan.

Über den Rundfunksender (Radio Segenswelle) und dem Anbieter für Liveübertragungen HMplus wurde der Gottesdienst weltweit und LIVE ausgestrahlt.

Videos zum Gottesdienst

Sie können sich hier die Aufnahmen des Gottesdienstes ansehen:

DEUTSCH

Deutsch – kompletter Gottesdienst

Deutsch – Predigt: Theo Lehmann

Deutsch – Zeugnis: Uwe Holmer

ENGLISCH

Englisch – kompletter Gottesdienst

Englisch – Predigt: Theo Lehmann

Englisch – Zeugnis: Uwe Holmer

RUSSISCH

Russisch – kompletter Gottesdienst

Russisch – Predigt: Theo Lehmann

Russisch – Zeugnis: Uwe Holmer

SPANISCH

Spanisch – kompletter Gottesdienst

Träger des Reformationsgottesdienstes:

Mitträger des Reformationsgottesdienstes:

Unterstützt durch:

Reformationsgottesdienst 20172020-10-17T10:39:09+02:00

Einladung – Missionstagechor 2017

Geliebte Geschwister,

nun ist es wieder soweit, im Mai 2017 gibt es wieder Missionstage.

Da wir auch dieses Mal die Missionstage mit Chorgesang begleiten möchten, lade ich euch alle herzlich ein, bei diesem großen Chor mitzumachen und zum Segen beizutragen.

Jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist und schon jetzt in seiner eigenen Gemeinde im Chor mitsingt, bzw. Chorgesangerfahrung hat und ein gewisses Notenverständnis mitbringt, darf sich ab sofort bei mir anmelden.

Ich bitte euch, sich gemeindeweise anzumelden mit Namen, Stimmangabe und E-Mail Adresse über die ich euch erreichen kann.

Alle Anmeldungen bitte nur per E-Mail, damit ich einen besseren Überblick habe und keinen vergesse. Danke.

Die im Anhang befindliche Einladung könnt ihr gerne bei euch in den Gemeinden aushängen.

Anmeldeschluss ist der 01.02.2017

Es ist mir wichtig, dass jeder Chorsänger an jeder Übung teilnimmt und nur im äußersten Fall, nach Rücksprache mit mir von einer Übung wegbleibt.

Außerdem ist es sehr wichtig, die Chorlieder sehr gut zuhause zu üben, damit wir bei den gemeinsamen Übungen nicht die Lieder erst kennenlernen, sondern direkt zu den schwierigen Stellen, sowie zu dem Zusammenklang kommen können. Wir werden versuchen, wie letztes Mal, die jeweiligen Lieder stimmweise aufzunehmen und euch rechtzeitig zum Üben zur Verfügung zu stellen.

Die Chorlieder werde ich euch nach der Anmeldung mitteilen.

Ich wünsche euch viel Freude, Erfolg und Gottes reichen Segen bei den Vorbereitungen und stehe euch bei Fragen und Anregungen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Seid dem Herrn befohlen!

Euer Witali

E-Mail: wroehrig@gmx.net

P.S. Wer in den Verteiler mit aufgenommen werden möchte, oder aber aus dem Verteiler herausgenommen werden möchte, soll mir bitte eine kurze E-Mail schreiben.

Einladung zum Aushang
Einladung – Missionstagechor 20172017-01-13T13:05:07+01:00

Termine – Bibelschule 2017

Datum Klasse(n)
20. – 22. Januar 2017 Klasse 2 und 3
10. – 17. Februar 2017 Wochenseminar Klasse 2 und 3
10. – 12. März 2017 Klasse 2 und 3
21. März – 02. April 2017 Studienfahrt nach Israel
28. – 30. April 2017 Klasse 2 und 3
23. – 25. Juni 2017 Klasse 2 und 3
16. – 23. September 2017 Wochenseminar Klasse 2 und 3
20 – 22. Oktober 2017 Klasse 2 und 3
17. – 19. November 2017 Klasse 2 und 3
08. – 10. Dezember 2017 Klasse 2 und 3
Termine – Bibelschule 20172017-01-05T21:25:04+01:00

Gebetswoche 2017 vom 08.01.-15.01.2017

Tag Themen Text
Sonntag Gebet für bibeltreue Verkündigung, Bekehrung und Gemeindewachstum 1. Thessalonicher 1,2-10
Montag Gebet für unser  Land und Volk und Volk Israel 1. Tim. 2,1-4 / Jesaja 62,6-7
Dienstag Gebet für verfolgte Christen weltweit Offenbarung 2,8-11
Mittwoch Gebet für die Mission und Missionswerk Siloah (Inland und Ausland) Prediger 11,1-6
Donnerstag Gebet für Liebe, Friede, Einigkeit  und Ehrlichkeit unter Christen und Gemeinden Römer 12,9-16
Freitag Gebet für Ehen und Familien Psalm 127
Samstag Gebet um Bewahrung vor Abfall und Verweltlichung (Zeitgeist) 1. Johannes 2,15-23
Sonntag Gebet für Kinder und Jugend in der Gemeinde und für die Jugendlichen die Gemeinde verlassen haben. Jesaja 48,17-22
Gebetswoche 2017 vom 08.01.-15.01.20172017-01-07T18:32:37+01:00

Erlösung in Jesus Christus

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Missionsfreunde,

Jesus sagt: „Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt“ (Lukas 4,21)

Wir wollen Weihnachten feiern, um über das Kommen Jesu nachzudenken, den Sinn zu verstehen und um eine Veränderung unsers Lebens zu zulassen.

Was möchte Jesus uns damit sagen? Er möchte uns zunächst daran erinnern, dass er in diese Welt gekommen ist. Den Armen verkündigte er das Evangelium und den Gefangenen die Befreiung. Jesus kam um gebrochene Herzen zu heilen und den Blinden die Augen zu öffnen.

  1. Wir sind Gefangen

Das Volk Israel war unter der Herrschaft Ägyptens und unter den Babyloniern oft gefangen. Die Gefangenschaft verschuldete das Volk Israel  durch Ungehorsam und Unglauben gegenüber Gott selber. Es litt sehr unter diesen Verhältnissen und erhoffte sich Befreiung und Erlösung. Das Volk sehnte sich nach ihrem Land und danach in Freiheit und Frieden leben zu können. Gott erfüllte diese Sehnsucht aus seiner Liebe zu diesem Volk.

„Ich bin der Herr dein Gott der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft geführt habe“ 2. Mose 20, 2

Wir können daraus ein Vergleich für die Gefangenschaft und Knechtschaft aller Menschen unter der Sünde ziehen. Seit unserer Geburt sind wir unter der Gewalt der Sünde, des Teufels, dem Satanismus und des Todes gefangen. Der Mensch hat durch seine Verfehlungen die Schöpfung beschmutzt. Der Mensch ist verdorben und lebenslänglich in der Sünde gefangen.

Das Gerichtsurteil Gottes würde auf „ewig verloren“ heißen. Sich aus eigener Kraft selbst zu befreien ist absolut unmöglich. An dieser Stelle sei gewarnt, es gibt Religionen die den Menschen eine Selbsterlösung anbieten. Das ist ein großer Irrtum und unmöglich.

  1. Befreiung

Das Gesetz des lebendigen Gottes offenbart dem Menschen wie sündhaft er ist. Er kann sich aus dem Machtbereich Satans und der Sünde nicht selbst befreien. Die Bibel beschreibt es als Gefängnis das eherne (unbeugbar feste) Tore und eiserne Riegel hat.

Das Gericht, der Fluch Gottes und Verdammnis ist dadurch dem Menschen sicher und das auf ewig.

Um den Menschen davon zu befreien waren außerordentliche, göttliche und schöpferische Mächte nötig.

Um diese Erlösung zu vollbringen ist Jesus Christus, Gott von Ewigkeit, aus Liebe zu uns Mensch geworden.

Durch sein Kommen, sein Leiden und sein Kreuzestod hat er eine ewige Erlösung erworben und vollbracht (Hebr. 9,12).

Er befreite und erlöste uns nicht nur von der Sünde, sondern auch vom Fluch des Gesetzes (Gal. 3,13).

Gott hat in Jesus Christus die ganze Menschheit und die Schöpfung mit Ihm versöhnt und erlöst (Eph. 1,10).

  1. Herzstück der Erlösung

Das Herzstück der Erlösung ist das Evangelium von Jesus Christus. Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt. So sehr auch die Menschen heute ihre Erlösung in der Mystik oder in verschiedenen Kulten suchen, sie werden sie nicht finden.

Wahre Erlösung und Befreiung des Menschen ist nur in Jesus Christus. “Von Ihm kommt auch Ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung“ (1.Kor. 1, 30).

Wir sind freigekauft von unserer Knechtschaft. Unser Sieg ist erfochten und  durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten besiegelt. Diese Erlösung bekommen wir allein aus Gnaden durch den Glauben geschenkt. Solange wir auf dieser Erde leben, wird der Teufel immer versuchen uns vom Evangelium zu trennen. Es ist ein Kampf und ein Prozess der Reinigung und Heiligung der Lösung von Sünden, unser Leben lang. Wir befinden uns immer in der Gefahr dieses Geschenk zu verlieren. Deswegen brauchen wir täglich Gottes Schutz, seine Führung und seine Gnade. Wir brauchen täglich Trost, Gemeinschaft mit Gott und einen geistlichen Wachstum von Jahr zu Jahr.

  1. Vollendung und Vollkommenheit der Erlösten

Irrlehren:

  1. Wir sind jetzt vollkommen und haben keine Sünde mehr
  2. Wir können nicht mehr abfallen vom Evangelium
  3. Erlösung muss man sich durch gute Werke verdienen.

In der Zeit unseres Lebens hier auf dieser Erde, stehen wir im Kampf und in der Anfechtung. Die Gefahr von Gott abzufallen und alles zu verlieren entsteht durch die verhängnisvolle Liebe zur Welt, dem Liberalismus, der Lieblosigkeit, der Streitsucht, der Unzucht, dem Neid, der falschen Frömmigkeit und dem Mangel an Gottesfurcht.

Christliche Bräuche an Weihnachten aufleben lassen und dann weiter ohne Christus in seinem weiteren täglichen Leben sein, ist Verachtung und Ablehnung der Gnade Gottes. Gott gebe uns geistliche Erweckung und Reformation.

Einmal werden der Kampf und die Anfechtungen aufhören, dann wird das Vollkommene anbrechen. Es wird die Vollkommenheit der Erlösung der Kinder Gottes und auch der Schöpfung anfangen.

Es hat ein Ende. Was für eine Freude!!! Auf ewig bei Gott in der Vollendung und vollkommen.

Es ist bald wieder Weihnachten und das Jahr 2016 geht zu Ende. Lasst es uns auch bewusst machen, dass unser Leben auch einmal zu Ende gehen wird. Hast du das Evangelium der Befreiung angenommen? Wenn ja, dann ist dein Leben voller Freude, auch an Weihnachten. Wenn nicht, dann bist du der ärmste Mensch trotz der Weihnachtslieder und dem geschmückten Weihnachtsbaum. Wir dürfen Gute Werke tun, nicht um erlöst zu werden, sondern weil wir erlöst sind.

Allen euren Gemeinden und Familien wünsche ich dieses Evangelium und die Befreiung in Jesus Christus.

Herzlichen Dank allen Betern und Spendern der Mission. Gott hat auch dieses Jahr sein Evangelium verkündigen lassen und es gab manche Menschen die es neu gehört haben.

Gott segne euch

Georg Ballardt

Erlösung in Jesus Christus2017-01-08T20:45:04+01:00

Jugend- und Gemeindeleiterschulung 04.-06.11.2016

Apostel Petrus mahnt die Gläubigen in Kleinasien an, mehr Fleiß anzuwenden um an ihrer Berufung und Erwählung festzuhalten, damit sie nicht in ihrer Nachfolge straucheln und in der möglichen Konsequenz vom rechten Wege abirren.

 Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, 2.Petrus 1.10

Dieser Hinweis bzw. mahnende Bitte des Apostels, hatte zu jeder Zeit der christlichen Geschichte brennende Aktualität, dies gilt auch ganz besonders heute. In Anbetracht dieser Tatsache müssten sich eigentlich alle Brüder und insbesondere diejenigen, denen lehrende bzw. leitende Funktionen der Gemeinde anvertraut sind, ganz eindringlich diese mahnenden Worte Gottes beherzigen.

Eine wunderbare Möglichkeit sich im Dienst seiner Berufung zu befleißigen, bietet das Missionswerk Siloah, in Form der Jugend,- und Gemeindeleiterschulung an. Die Zusammenkunft der Brüder dient einerseits der gemeinsamen Erbauung und bietet andererseits die Möglichkeit schwerwiegende Themen des Gemeindelebens miteinander, anhand der Heiligen Schrift, zu betrachten und aus dem gemeinsamen Erfahrungsschatz, Antworten bzw. Anregungen für den Dienst in der eigenen Gemeinde zu erarbeiten und diese hoffentlich auch anzuwenden.

Jeder, der bisher einer solchen Zusammenkunft beiwohnen konnte, durfte sich des reichen Segens Gottes gewiss sein, denn der Herr bleibt niemandem etwas schuldig. Auch in diesem Jahr schenkte Gott die Möglichkeit einer solchen Zusammenkunft, hierbei kamen rund vierzig Brüder verschiedener Gemeinden zusammen, um ein wunderbar segensreiches Wochenende im Kreise der Brüder zu verbringen.

Folgende Themenschwerpunkte wurden an diesem Wochenende betrachtet:

„Konflikte in der Gemeinde“

Das Hauptaugenmerk der Betrachtung richtete sich zunächst auf die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen in deren Ursachen und Arten. Lösungsansätze hierzu finden sich über den Weg der Selbstreflektion hin zur Konfliktlösungsanleitung anhand der Heiligen Schrift. Im Hohelied der Liebe (1. Korinther 13) zeigt uns Gott das rechte Konzept der göttlichen Konfliktbewältigung auf.

„Wie führt man ein Konfliktgespräch?“

Mit Konflikten verschiedenster Art werden die in der Gemeindeleitung verantwortlichen Brüder immer wieder konfrontiert. Will man eine entsprechende Konfliktbewältigung erreichen, so bedarf es hierzu ganz besonders an göttlicher Weisheit. Gebet und objektive Analyse der Konfliktsachlage helfen hierbei auf der Grundlage der Heiligen Schrift eine, für alle Beteiligten, positive Entscheidungsfindung herbeizuführen.

„Gemeindezucht ist das heute noch aktuell?“

Ein ernster, weil notwendiger Gemeindeführungsschwerpunkt, dessen praktische Anwendung aufgrund von Unkenntnis, fehlender Erfahrung oder auch falscher Toleranz, vieler Orts leider nur unzureichend ausgeübt wird. Hierzu ist es unbedingt notwendig das grundsätzliche biblische Verständnis von Gemeindezucht zu kennen und zu verstehen. Die Frage: „Wie soll Gemeindezucht in den Gemeinden angewandt werden und vor allem mit welchem Ziel?“ wurde eingehend erläutert, insbesondere mit dem Blick auf die Frucht die daraus folgt.

„Im Dienst des Herrn“

Der Dienst für den Herrn ist der beste Dienst den ein Christ auf dieser Erde ausüben darf. Dieser Dienst wird in mannigfaltigster Form benötigt. Die Art und Weise dieser Dienstausübung wurde unter verschiedensten Aspekten beleuchtet und lehrhaft dargestellt. Als Motivation aller Dienste für den Herrn, soll stets die Verherrlichung Gottes sein.

„Ordination- Weihe- Segnung“

Die Ordination zu Amtshandlungen in der Gemeinde, erfolgt entsprechend biblischer Grundlage. Der formelle (liturgische) Ablauf der Ordination und die biblische Sichtweise auf die Pflichten des Ordinierten wurden besonders betrachtet. Die Ordination verpflichtet zu einem von Gott autorisierten und sehr verantwortungsvollen Dienst, dessen Geltung sich auf Lebenszeit ausstreckt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch die diesjährige Jugend,- und Gemeindeleiterschulung eine ganz besondere Zusammenkunft war, informativ, lehrreich, segensreich und sehr erbaulich. Es fand ein wichtiger, geistlicher Austausch statt, den wir so sehr brauchen. Möge Gott noch mehr Brüder bewegen dieser Brüdergemeinschaft auch im kommenden Jahr beizuwohnen.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt den Geschwistern, die für eine köstliche leibliche Versorgung gesorgt haben. Gott Segne euch für diesen Dienst.

Jugend- und Gemeindeleiterschulung 04.-06.11.20162017-01-07T21:36:22+01:00

Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah November 2016

Der aktuelle Bericht zur Gefährdetenhilfe Siloah kann unter folgender Schaltfläche gelesen werden:

PDF lesen
Bericht – Gefährdetenhilfe Siloah November 20162017-01-08T20:33:28+01:00

Rumänienfahrt 2016

Seit vielen Jahren unterstützt das Missionswerk Siloah rumänische Gemeinden mit Hilfsgütern und besucht die dortigen Mitchristen in regelmäßigen Abständen.

Am Donnerstag, den 13. Oktober trafen wir uns Stunden vor dem Sonnenaufgang in Neuwied und starteten in Richtung  Osteuropa. Unsere Gruppe bestand aus 4 Schwestern und 7 Brüder aus den Gemeinden Neuwied und Paderborn. Beladen mit etwa 15t an Hilfsgütern erreichten wir zwei Stunden nach Mitternacht unser Zielland. Erstaunlicherweise gab es während der knapp 24-stündigen Fahrt weder  Staus und noch Kontrolle durch die Grenzbehörden, sodass wir deutlich früher als geplant an unserem ersten Zielort ankamen.

Nachdem  wir unseren deutschstämmigen Dolmetscher trafen, erreichten wir gemeinsam nach einer weiteren  zweistündigen Fahrt die Bergwerksstadt Petrila, wo wir ungefähr ein Drittel der Hilfsgüter zurückließen. Während die einheimischen Gemeindemitglieder den LKW entluden, besuchten wir drei Familien aus der Gemeinde und hielten jeweils halbstündige Andachten mit einer kurzen Ermutigungsbotschaft und Liedern. Der Aufenthalt in Petrila war nur von kurzer Dauer und gegen 15 Uhr machten wir uns bereits wieder auf den Weg in das nahgelegene Lupeni.

Dort quartierten wir in einem Altenheim mit einer bemerkenswerten Geschichte: Vor etwa zehn Jahren kaufte ein Bruder den fünfgeschossige und verwahrlosten Rohbau zu einem Symbolpreis von der Stadt ab, um daraus ein Zuhause für die vielen obdachlosen und hilfsbedürftigen Senioren der armen Stadt zu schaffen. So entstand durch das Wirken Gottes aus dem Schandfleck der Umgebung ein ansehnliches Altenheim, durch das viele Menschen wieder Hoffnung bekommen und die Liebe Gottes praktisch erfahren. Mittlerweile wohnen etwa 70 Senioren in dem Gebäude, dessen oberstes Geschoss momentan ausgebaut wird, sodass dort bis zu 100 Menschen ein zu Hause finden.

In dem Altenheim angekommen luden wir gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern aus dem Ort zuerst die restlichen Hilfsgüter aus. Anschließend boten wir einen Gottesdienst in dem neuen Versammlungsraum des Altenheims an, der von den Bewohnern gerne angenommen wurde.

Den Samstagmorgen nutzen wir, um vier besonders bedürftige Familien zu besuchen und mit einer kurzen Andacht zu ermutigen.

Nach dem Mittagessen verließen wir Lupeni und machten uns gegen 13 Uhr auf den Weg in den Heimatort unseres Dolmetschers. Wir blieben jedoch nicht lange in Petresti, sondern fuhren direkt weiter zu einer Witwe die regelmäßig Unterstützung von der örtlichen Gemeinde und dem Missionswerk Siloah erhält.

Die Witwe lebt in einem abgelegenen Dorf in einem kleinen Haus, das bis vor kurzem weder Fenster noch einen Stromanschluss hatte. Bis heute gibt es in dem Haus kein fließendes Wasser und auch die Stromleitungen sind nur notdürftig installiert. Zusätzlich leidet die dreifache Mutter unter gesundheitlichen Problemen und hat Schwierigkeiten mit ihren Nachbarn, die ihr auch das letzte nehmen wollen. Mit Viehzucht und Landwirtschaft versucht die Frau ihre Kinder zu ernähren und ihnen eine angemessene Bildung zu ermöglichen. Durch regelmäßige Spenden erhält die Frau jedes Jahr Brennholz. Für diese besonders hilfsbedürftige Familie hatten wir ebenfalls ein kleines Geschenk, Lieder und ein Trostwort mitgebracht.

Die Nacht verbrachten wir bei unserem Dolmetscher Br. Johann, dessen Gemeinde wir am folgenden Sonntag besuchten. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen und traten unsere Rückreise an. Am Montag kamen wir gegen 15 Uhr müde von der Reise, aber dankbar für die vielen Eindrücke in Deutschland an.

Rumänienfahrt 20162017-01-07T20:34:34+01:00

Bibelschule 2016

Meine Motivation zur Bibelschule zu gehen

Durch eine Schwester bin ich auf die Bibelschule Siloah aufmerksam geworden und habe mich durch Gottes Gnade hier anmelden können. Ich war zu dem Zeitpunkt meiner Entscheidung zwar in der Kirche und habe dort auch mitwirken dürfen, aber Jesus Christus war nicht der Herr meines Lebens. Ich wollte schon seit einer Weile Gottes Kind sein, aber mich hielt immer etwas davon ab und ich konnte ihm einfach nicht mein Leben geben. Durch meine Scham vor den Menschen und meiner Unsicherheit hatte der Teufel mich sehr gut unter Kontrolle. Durch die Bibelschule habe ich mir erhofft, Gottes Geschenk irgendwann endlich annehmen zu können. Da man sich dort mit ihm und seinem Wort über ganze Wochenenden und Wochen beschäftigt und nicht ständig von der Welt wegen scheinbar dringenderen Dinge davon abgebracht wird.

Im Januar durfte ich mich durch Gottes Gnade bekehren und habe in dieser Zeit die Gebete und die Unterstützung meiner Brüder und Schwestern sehr deutlich sehen und spüren können. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. Es war das erste Wochenende der Bibelschule als Gott mir diese Umkehr gab. Dies war für mich und alle Geschwister der Bibelschule ein Freudentag. Wir haben gemeinsam gebetet und Gott mit Liedern dafür gedankt.

Unterricht in der Bibelschule

Und so kam es, dass ich nun einmal im Monat für ein Wochenende nach Herchenhain zur Bibelschule ins Missionswerk Siloah fahre. Die Anreise ist jeweils am Freitagabend. Am Sonntagnachmittag nach dem Mittagsessen reisen alle wieder ab. Jeden Morgen beginnen wir mit einer gemeinsamen Andacht. Nach dem Frühstück fängt auch schon die erste Unterrichtsstunde an. Wir beschäftigen uns mit der Auslegung von Bibelversen und ganzen Bibelkapiteln, den geschichtlichen und politischen Hintergründen des Neuen Testaments, der Predigtlehre, Seelsorge, Kinderarbeit, Augsburger Bekenntnisschriften und vielen weiteren Themen. Einige Themen kann man sehr gut behalten, andere sind schon etwas umfangreicher und komplizierter.

Ich habe sehr viel in der Bibelschule lernen dürfen und je mehr Wissen mir vermittelt wurde, desto mehr wurde mir klar, dass es noch viel zu lernen gibt. Was Gott uns in seinem Wort alles offenbart, ist mit unserem menschlichen Verstand gar nicht zu umfassen.

Wir haben uns mit den verschiedenen Aufgabenbereichen innerhalb einer Gemeinde befasst. Dabei ist mir vor allem durch die Predigtlehre deutlich geworden, was für eine große Verantwortung der Bruder, der am Wort steht, eigentlich hat. Wir Hörer kommen zum Gottesdienst, setzten uns hin und hören dem Wort einfach nur zu. Dabei ist uns von außen gar nicht so bewusst, wieviel Vorbereitungen der Bruder hierfür treffen muss. Die Verantwortung und der Kampf mit dem Teufel, die der Bruder hat, sehen wir Hörer gar nicht. Er sitzt zuhause, beschäftigt sich stundenlang mit dem Thema und muss die Predigt so aufbauen, dass alle Altersgruppen, Junge wie auch Alte, die Botschaft des Evangeliums und das Gesagte klar und deutlich verstehen. Lasst uns deswegen unsere Brüder im Gebet mittragen und täglich für sie beten. Doch auch füreinander lasst uns beten, sei es für die Jugend, für die Alten, für die Kinder, den Kinderstundenleiter, den Chorleiter, den Gebetsdienst oder andere Dienste. Durch das Gebet werden wir gestärkt und Gott erhört sie. Ich selber habe diese Kraft des Gebetes erlebt, als ich in einer schwierigen Situation war und die Gebete meiner Geschwister deutlich spüren durfte. Der Teufel ist stark und er hat Wege und Mittel uns von Gott wegzubringen, aber eins dürfen wir mit Gewissheit wissen, der Teufel ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.

Die Gemeinschaft mit den Geschwistern

Nach dem Unterricht sitzen wir noch bis in die Nacht zusammen und tauschen uns über Erfahrungen, die ein jeder im Leben gemacht hat, aus. Wir sprechen über Probleme, die im Glaubensleben und im Alltag auftreten, geben uns Ratschläge wie man dieses oder jenes Problem lösen könnte, pflegen Gebets-gemeinschaften, singen Lieder oder spielten Spiele. Die Gemeinschaft mit den Geschwistern ist sehr wichtig, denn dadurch werden wir in unserem Glaubensleben gestärkt.

Fazit

Für mich war das Jahr in der Bibelschule sehr gesegnet und ich würde jedem empfehlen, diese Gelegenheit zu nutzen. Man muss zwar viel Freizeit opfern und viele haben auch eine weite Strecke zu fahren, aber man spürt Gottes Segen sehr deutlich. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall. Ich bin sehr froh, dass Gott mir diese Möglichkeit geschenkt hat.

Danke Herrn für jeden Lehrer, jede Schwester, die in der Küche für unser leibliches Wohl so liebevoll gesorgt und den reichen Segen den du uns gabst.

Bibelschule 20162017-01-07T20:44:35+01:00
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